«Jeder Fussgänger ist nur ein Automobilist, der einen Parkplatz gefunden hat.» Diese Aussage von «Le Matin»Chefredaktor Peter Rothenbühler anlässlich der AGVS-Tagung 2008 bringt die vielschichtige Diskussion rund um das Auto auf den Punkt: Fast alle brauchen es. Von den einen wird es geliebt und geschätzt, für die anderen ist es ein reines Fort bewegungsmittel und für die dritten ist es schlicht der Umweltsündenbock Nr. 1. Fakt ist: Die Meinung der Öffentlichkeit gegenüber dem Auto ist im Zuge der Klima-Debatte immer differenzierter und teilweise auch sehr polarisierend geworden.
Der AGVS hat dieses Thema im 2008 unter dem Motto "Das Auto in der Öffentlichkeit" zum Schwerpunktthema erklärt.
Das Auto wird in den Schweizer Zeitungen je nach Ressort entweder mehrheitlich positiv oder vorwiegend negativ dargestellt. Dies ergab eine Studie der Universität Bern im Auftrag des AGVS. Anlässlich der AGVS-Tagung vom 23. Januar 2008 mit über 400 Garagisten und anderen Persönlichkeiten aus der Autobranche wurde sie im STADE DE SUISSE Wankdorf Bern erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Tagung lancierte der AGVS sein aktuelles Schwerpunktthema «Das Auto in der Öffentlichkeit».
Referate:
Das Auto in den Medien - Konzepte, Kontraste, Konflikte
Prof. Dr. Roger Blum, Direktor des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern
Der Autokäufer von heute und morgen - Öko-Freak oder PS-Fan?
Dr. Peter de Haan, Leiter der Forschungsgruppe zum Autokaufverhalten an der ETH Zürich
Wie der Garagist und sein Verband mit den Herausforderungen umgehen
Prof. Dr. Willi Diez, Direktor am Institut für Automobilwirtschaft, D-Geislingen
Studie über das Auto in den Medien © ikmb/AGVS