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Berufsbeschreibung: Was ein Automobil-Assistent alles kann
Die Tätigkeiten des Automobil-Assistenten umfassen einfache Servicearbeiten und Reparaturen selbstständig auszuführen und mit Unterstützung anspruchsvollere Aufgaben zu erledigen.

Vorbildung: Was es für einen guten Start braucht

  • Abgeschlossene Volks- oder Realschule.
  • Bedingung ist ein bestandener Eignungstest, organisiert durch die AGVS-Sektionen.

Grundbildung: Von 0 auf 100 in zwei Jahren
Die Grundbildung dauert insgesamt zwei Jahre.

Überbetriebliche Kurse: Was man zusätzlich auf den Weg mitbekommt
Um die berufliche Praxis und die schulische Bildung zu ergänzen, gehören überbetriebliche Kurse zur Ausbildung: im ersten Ausbildungsjahr 12 bis 16 Tage, im zweiten Jahr 8 bis 14 Tage.

Berufsfachschule: Damit es auch theoretisch rund läuft
Berufsschulunterricht findet regelmässig an einem Tag pro Woche statt. Hauptfächer sind Lern- und Arbeitstechnik, Rechnen, Physik, Elektrotechnik-Grundlagen, technische Informationen, Grundlagen in Fahrwerk und Motor, ergänzt mit lokaler Landessprache, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport.

Lehrbetrieb: Wer hilft, damit man auf Kurs bleibt
Damit der Auszubildende lernt, selbstständig oder mit Unterstützung zu arbeiten, stehen ihm ein Ausbildner und gelernter Automobil-Mechatroniker zur Seite. Ergänzend dazu gibt es einen Bildungsplan, die Verordnung und den Bildungsbericht zum Automobil-Assistenten.

Tätigkeiten: Wo man täglich einen Gang zulegen kann
Der Automobil-Assistent erledigt einfache Service- und Wartungsarbeiten:

  • Am Motor: Schmierung, Kühlung.
  • Am Antrieb: Getriebe.
  • Am Fahrwerk: Räder und Reifen, Federung und Dämpfung, Lenkung und Radaufhängung, Bremsen.
  • An der elektrischen Anlage: Batterien, Beleuchtung.

Zudem haben Automobil-Assistenten Grundkenntnisse im Schweissen. Sie helfen mit beim Aus- und Einbau von Motoren und Getrieben und erledigen einfache Reparaturen an Rädern und Reifen, an Federung und Dämpfung. Beleuchtung und Anhängersteckdosen reparieren sie nach Anleitung. Aufgrund von Fahrzeugdaten bestimmen sie Ersatzteilnummern und dokumentieren einfache Arbeitsabläufe. Sie kennen die Sicherheitsvorschriften und das Verhalten bei Unfällen, die Umweltschutz-Vorschriften und wissen, wie man in der praktischen und administrativen Arbeit umweltbelastende Materialien entsorgt und wiederverwertet. 

Abschluss: Die Auszeichnung für zwei Jahre Ausbildung
Wer das Qualifikationsverfahren erfolgreich bestanden hat, erhält ein Berufsattest (EBA) und ist berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Automobil-Assistent/-in EBA» zu führen.

Weiterbildung: Wie und wo man später weiterfahren kann

  • Zusatzausbildung zum Automobil-Fachmann (Einstieg ins 2. Ausbildungsjahr).
  • Als Automobil-Fachmann ist eine weitere Stufe möglich: 3-jährige Praxis im Kundendienstbereich des Automobilgewerbes: Berufsprüfung als Kundendienstberater im Automobil-Gewerbe mit eidg. Fachausweis (modular).
  • 2-jährige Praxis im Automobilverkauf: Berufsprüfung als Automobil-Verkaufsberater mit eidg. Fachausweis (modular).
Kontakt

AGVS, Autogewerbeverband
der Schweiz
Mittelstrasse 32
Postfach 5232
CH-3001 Bern
Tel. +41(0)31 307 15 15
Fax +41 (0)31 307 15 16
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