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Berufsbeschreibung: Was ein Detailhandelassistent alles kann
Der Detailhandelsassistent ist mitverantwortlich beim Beschaffen, Lagern und Bereitstellen aller Ersatzteile und Zubehörartikel, die das interne Garagenpersonal, Kunden oder fremde Garagenbetriebe täglich benötigen.

Vorbildung: Was es für einen guten Start braucht
Abgeschlossene Volksschule.

Grundbildung: Von 0 auf 100 in zwei Jahren
Die Grundbildung dauert insgesamt zwei Jahre.

Überbetriebliche Kurse: Was man zusätzlich auf den Weg mitbekommt
Zur Einführung in die Branche und deren spezifischen Kenntnisse finden in jedem Ausbildungsjahr 4-tägige überbetriebliche Kurse (üK) statt.

Berufsfachschule: Damit es auch theoretisch rund läuft
Detailhandelspraxis und allgemeine Branchenkunde vermitteln elementare berufliche Kompetenzen. Zum Berufsfachschulunterricht gehören zudem die lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport.

Lehrbetrieb: Wer hilft, damit man auf Kurs bleibt
Damit der Auszubildende seine vielseitigen Aufgaben erfüllen kann, führen ihn gelernte Fachleute im Ersatzteilwesen ein und unterstützen ihn auf dem Ausbildungsweg.

Tätigkeiten: Wo man täglich einen Gang zulegen kann
Die Detailhandelsassistenten kennen ihr Sortiment und wissen, wie man Kunden berät und informiert, die Waren professionell präsentiert, Passendes vorschlägt und zeigt, wie man ein Produkt handhabt. Sie arbeiten vorwiegend im Ersatzteil- und Zubehörlager. Im Direktverkauf setzen sie ihre Grundkenntnisse im Ersatzteilwesen sowie in Automobiltechnik bei der Kundenberatung ein, denn sie kennen die verschiedenen Gesetze zur Ausrüstung von Fahrzeugen. Ausserdem helfen sie mit, Administratives bei Garantiefällen etc. zu erledigen. Sie wissen, wie man Waren bewirtschaftet, haben Kenntnisse von der Organisation des Lehrbetriebes und arbeiten eng mit Werkstatt und Verkaufsabteilung zusammen.

Ihr Wirkungskreis ist vielseitig: beraten, anregen, erklären, einordnen, vorführen und bestellen. Sie sind täglich telefonisch und schriftlich in Kontakt mit Kunden, lokalen Händlern, Importeuren usw. Sie assistieren ihren Vorgesetzen, beschaffen Informationen, wirken bei Werbekampagnen oder beim Organisieren von Ausstellungen mit und bereiten auch verkaufsfördernde Aufgaben vor. Sie helfen zudem regelmässig mit, die Zubehörecke im Show-Room zu gestalten. Sie fakturieren das gelieferte Material und kontrollieren anhand von Bestell- und Wareneingangsunterlagen alle Lieferungen und Rechnungen. Per EDV erfassen sie automatisch den neuen Warenbestand und überprüfen, ob die erhaltenen Teile sorgfältig und am richtigen Ort gelagert sind. Gemeinsam mit dem/der Detailhandelsfachmann/-frau haben sie die aktuellen Zahlen im Griff und erstellen Statistiken zu Umsatz und Verkauf. Sie kennen die Sicherheitsvorschriften und das Verhalten bei Unfällen, einen Teil der Umweltschutz-Vorschriften und wissen, wie man in der praktischen und administrativen Arbeit umweltbelastende Materialien entsorgt und wiederverwertet.

Abschluss: Die Auszeichnung für zwei Jahre Ausbildung
Wer das Qualitätsverfahren erfolgreich bestanden hat, erhält ein eidgenössisches Berufsattest (EBA) und ist berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Detailhandelsassistent/-in Autoteile-Logistik EBA» zu führen.

Weiterbildung: Wie und wo man später weiterfahren kann

  • Zusatzausbildung zum Detailhandelsfachmann Autoteile-Logistik (Einstieg ins 2. Ausbildungsjahr).
  • Als Detailhandelsfachmann Autoteile-Logistik ist eine weitere Stufe möglich: 3-jährige Praxis im Kundendienst des Automobilgewerbes: Berufsprüfung als Kundendienstberater im Automobil-Gewerbe mit eidg. Fachausweis (modular).
  • 2-jährige Praxis im Automobilverkauf: Berufsprüfung als Automobil-Verkaufsberater mit eidg. Fachausweis (modular).
Kontakt

AGVS, Autogewerbeverband
der Schweiz
Mittelstrasse 32
Postfach 5232
CH-3001 Bern
Tel. +41(0)31 307 15 15
Fax +41 (0)31 307 15 16
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